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Google Daydream View: Der Nachfolger von Google Cardboard

Google Daydream View: Der Nachfolger von Google Cardboard


Seit dem 10. November gibt es sie nun, die neue VR-Brille von Google namens Google Daydream View, die als Nachfolger von Google Cardboard und als direkter Konkurrent zu Samsung Gear VR ins Rennen um die Gunst der VR-Begeisterten geschickt wird.
Doch was unterscheidet Daydream View von dem älteren Google-Modell aus Pappe und wie teuer ist sie? Diesen und weiteren Fragen werden wir in diesem Artikel für euch nachgehen!

Die Unterschiede

Wenn ihr nur das Äußere der Google Daydream View mit dem Cardboard vergleicht, dann erkennt ihr auf den ersten Blick, dass sie mit ihrer Stoffoptik deutlich hochwertiger als der Pappvorgänger daherkommt. Die neue Brille fühlt sich durch den Stoff nicht nur angenehm flauschig an, sondern ist mit 220 Gramm auch leichter als andere VR-Brillen wie Samsung Gear VR (ca. 318 Gramm), was dem Tragekomfort zugutekommt. Zudem ist ein Kopfband an der Brille angebracht, damit ihr die VR-Inhalte genießen könnt, ohne die Brille mit den Händen vor die Augen halten zu müssen. Mit einem Klett-Kopfband lässt sich damit allerdings auch beim Cardboard Abhilfe schaffen. ;)
Jede Google Daydream Brille enthält zudem eine kleine Fernbedienung. Mit dieser lässt sich das Geschehen auf dem Smartphone per Touchpad, Knöpfen und sogar Bewegungen steuern. Das ist deutlich unkomplizierter als das ewige Herausnehmen des Smartphones aus dem Google Cardboard. Wenn ihr die Fernbedienung mal nicht braucht, könnt ihr sie auch einfach in der Brille verstauen.
Auch die Smartphone-Halterung macht einen guten Eindruck, da euer tragbarer Minicomputer durch ein Gummiband sehr gut in der Brille fixiert wird. Selbst wilde Kopfbewegungen lassen es nicht herauspurzeln!

Der Preis

Diese Unterschiede machen sich aber leider auch im Preis der VR-Brille bemerkbar, denn sie ist mit 69 Euro deutlich teuer als das Google Cardboard (ca. 15 Euro) oder unser VR Brillen Set (8,50 Euro). Außerdem benötigt ihr ein Daydream-kompatibles Smartphone wie Google Pixel oder Pixel XL, was den VR-Spaß leider zu einer sehr kostspieligen Angelegenheit macht. Im Vergleich dazu benötigt ihr nämlich für die VR-Apps der Pappvarianten lediglich ein Smartphone mit Gyrosensor.

Software verkauft Hardware

Die Brille ist für Googles sogenannte Daydream Plattform konzipiert, die ihr für euer Smartphone herunterladen müsst. Mittlerweile gibt es für diese Plattform schon zahlreiche kompatible Apps: Von Anwendungen wie Google Street View, ZDF VR und Arte 360, die euch in bekannte oder fremde Welten abtauchen lassen, über Youtube und Netflix bis hin zu VR-Spielen, die euch dank der Fernbedienung und der Kopfsteuerung ein richtiges „Mittendrin-Gefühl“ vermitteln.

 

Weitere Informationen zu Google Daydream VR findet ihr auf der Seite von Google: https://vr.google.com/intl/de_de/daydream/

 

Quelle: Google

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